Auf der Auktionsplattform Ebay günstig verkaufen

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Auf der Auktionsplattform Ebay günstig verkaufen

Hinzugefügt am 06. June 2009


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Während die Auktionsplattform Ebay in den ersten Jahren ihres Bestehens vor allem private Verkäufer anlockte, die ihren persönlichen Plunder verkaufen wollten, tummeln sich hier mittlerweile mehr gewerbliche Verkäufer als private. Ebay hat sich als Paradies für Existenzgründer herausgestellt. Dies zieht jedoch ein Problem nach sich: die wirklichen Schnäppchen bleiben mit der Zeit aus.

Um wieder mehr Privatverkäufer anzulocken, hat Ebay kürzlich seine Gebührenstruktur für private Verkäufer grundlegend geändert. Für das Einstellen eines zu verkaufenden Artikels fallen nun keine Gebühren mehr an. Bedingung hierfür ist, dass man einen Startpreis von einem Euro angibt. Dazu erhält man gratis ein Galeriebild, das die Verkaufschancen stark erhöhen kann.

Bei der Einstellung des Artikels sollte man allerdings vorsichtig sein. Das Verkaufsformular von Ebay bietet einige zusätzliche Leistungen an wie z. B. mehrere XXL-Fotos, ein fettgedruckter Titel oder eine weitere Kategorie. Diese sind jedoch kostenpflichtig und können sich schnell aufsummieren. Auch wenn diese zwar in einigen Fällen lohnenswert sein können (vor allem, wenn ein teures Produkt verkauft wird), bringen einen diese bei niedrigpreisigen Artikeln lediglich um seinen Gewinn.

Erst, wenn der Artikel schließlich verkauft wird, fällt eine geringe Verkaufsprovision an. Wie hoch diese Verkaufsprovision ausfällt, hängt von der Höhe des Preises ab, für den der Artikel schließlich verkauft wurde. Von Zeit zu Zeit bietet Ebay besondere Aktionen an, um mehr Menschen für Verkäufe anzulocken. Hierfür werden dann die Verkaufsprovisionen gesenkt oder ganz ausgehebelt. Wenn man es mit dem Verkauf seiner Sachen nicht besonders eilig hat, ist es empfehlenswert, einfach auf eine solche Auktion zu warten und dann alles auf einmal einzustellen.

Zusammenfassend kann man also Folgendes sagen: Wirklich kostenlos verkaufen kann man bei Ebay eigentlich kaum, da spätestens beim Verkauf die Gebühren anfallen. Allerdings wird es wohl kaum eine günstigere Möglichkeit geben, alte, doppelt gekaufte oder überflüssige Gegenstände loszuwerden. Ein Besuch auf dem Flohmarkt kostet gewöhnlich auch eine Standgebühr, macht aber mehr Arbeit. Insofern kann man Ebay guten Gewissens einmal ausprobieren.

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