Geld sparen durch spritsparende Fahrweise
Hinzugefügt am 06. June 2009





ø 0 / 0 Stimmen
Gerade in den Zeiten der steigenden Spritpreise ist es unerlässlich, sich Gedanken über eine spritsparende Fahrweise zu machen. Bereits kleine Ă„nderungen im Fahrverhalten wirken sich spürbar auf den Spritverbrauch aus. Je höher der Motor dreht, desto mehr Sprit verbraucht er. Daher sollte man immer den Gang auswählen, bei dem der Motor am niedrigsten dreht. Man sollte allerdings darauf achten, die Mindestdrehzahl nicht zu unterschreiten.
Ein gut beanspruchter Motor ist auch effizient. Läuft der Motor längere Zeit im Leerlauf verbraucht er die Energie nur, um am Laufen zu bleiben. Hier ist auf ein gutes Verhältnis von Leistung und Energieverbrauch zu achten. Ein vorsichtiger und vernünftiger Umgang mit dem Gaspedal kann auch zu Einsparungen beim Spritverbrauch führen. Man sollte daher nicht weiter Gas geben, wenn es im Endeffekt zu keiner Beschleunigung führt. Vollgas oder abruptes Gas geben sind ungünstig. Bei diesem Vorgehen geht die Motorelektronik davon aus, dass man stark beschleunigen will und spritzt ein entsprechendes Gemisch ein.
Wenn man vorausschauend fährt, spart man sich unnötige Geschwindigkeitswechsel. Häufiges Bremsen und Gas geben führen zu einem höheren Spritverbrauch als eine gleichmäßige Fahrweise. Ein kalter Motor weist einen hohen Verbrauch auf und ist ziemlich ineffizient. Bei Kurzstrecken liegt der Verbrauch teilweise zwei- bis dreimal so hoch wie bei längeren Strecken. Daher rät es sich, auf den ersten Metern besonders behutsam mit dem Gaspedal umzugehen. Wenn man es vermeidet, den Motor unnötig laufen zu lassen, spart man automatisch Geld. So kann man beispielsweise vor einer geschlossen Schranke an einem Bahnübergang oder an einer roten Ampel den Motor ausstellen.
Bei Bergabfahrten lohnt es sich, wenn man auskuppelt und den Wagen einfach rollen lässt. Und die 200 Meter zum nächsten Bäcker kann man durchaus auch einmal zu Fuß zurück legen. Nicht nur die Fahrweise beeinflusst den Spritverbrauch enorm, sondern auch der Rest des Autos kann dazu beitragen. So erhöht beispielsweise ein Dachgepäckträger aufgrund seines erhöhten Luftwiderstandes den Spritverbrauch. Die Reifen sollten den nötigen Druck aufweisen, ein hoher Rollwiderstand bei schlaffen Reifen bedeutet automatisch einen höheren Verbrauch. Ein weiterer Spritfresser ist die Klimaanlage, die bei Vollbetrieb einiges zu leisten hat und ebenfalls Unmengen an Energie verbraucht.
Insgesamt sollte man also zeitig hochschalten, vorausschauend fahren und zügig beschleunigen. Wer Geschwindigkeitsänderungen vermeiden kann und den Motor nicht unnötig am Laufen hält, spart nicht nur beim Spritverbrauch, sondern tut auch noch etwas für die Umwelt.




