Mit einfachen Tipps die Heizkosten enorm reduzieren

Hinzugefügt am 06. June 2009


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Kaum ein Produkt unterliegt einem solch rasanten Preisanstieg wie die Energiekosten. So sind im Vergleich die Öl- und Gaspreise nahezu explosionsartig gestiegen. Natürlich will keiner in seiner Wohnung frieren, aber erst die Heizkostenabrechnung bringt die Erkenntnis, dass man wieder einmal im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel Geld „verheizt“ hat. Es gibt einige Tipps, wie man die Heizkosten reduzieren kann, ohne dass man frieren muss. Es ist erwiesen, dass man oftmals über die notwendige Wärme hinaus heizt. So muss man diszipliniert heizen und einige Dinge beachten. Wichtig ist vor allem, dass die Heizungsanlage nicht älter als 15 Jahre ist. Hier sollte eine energiesparende Heizungsanlage eingebaut werden. Aufgrund der hohen Heizkosteneinsparung amortisiert sich eine neue Anlage meist innerhalb weniger Jahre. Zusätzlich gibt es hierfür auch noch vom Staat finanzielle Unterstützung.

Normalerweise spart eine Temperaturabsenkung von nur einem Grad bis zu 6% der Heizkosten. So sollte die Temperatur in den Räumen nicht mehr als 20 Grad betragen. Die Nachtabsenkung sollte 5 Grad im Vergleich zur Tagestemperatur betragen. Auch spielt es eine Rolle, um welche Zimmer es sich handelt. So ist ein Schlafzimmer wesentlich kühler zu gestalten als der Wohnraum oder das Kinderzimmer. Badezimmer und Kinderzimmer sind die Räume, die eine Temperatur von mehr als 20 Grad aufweisen sollten. In einer Küche ist es eigentlich schon warm genug, wenn es sich um eine Kochküche handelt. Alle Heizkörper sollten mit regelbaren Thermostatventilen ausgerüstet sein, denn so können die Temperaturwerte genauestens eingestellt und eingehalten werden.

Viel Energie kann durch richtiges Lüften der Räume eingespart werden. Ein mehrmaliges, kurzes Lüften der Räume ist energieeffizienter als die Dauerbelüftung durch gekippte Fenster. Das Abschalten von den Heizkörpern tagsüber hat sich als nicht richtig erwiesen, weil beim abendlichen Anschalten der Heizung viel mehr Energie verbraucht wird, um die ausgekühlten Räume wieder auf Normaltemperatur zu bekommen. Auch kann sich bei ausgekühlten Räumen schneller Schimmel bilden.

Die Warmwasser-Temperatur sollte nicht höher als 60 Grad steigen. Auch sollten die Warmwasserleitungen im Keller mit einer guten Wärmedämmung ausgestattet sein. Dadurch lassen sich Wärmeverluste vermeiden, die sehr viel Geld kosten können. Die an den Fenstern befindlichen Rollläden sollten des Nachts geschlossen sein, um die Außenkälte fernzuhalten. Am besten sind isolierverglaste Scheiben, die durch die Zweiglasigkeit ebenfalls wärmedämmend wirken. Letztendlich sollten alle Heizkörper entlüftet werden, denn dann wärmen sie besser durch.

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