Mit einfachen Tricks Strom sparen

Hinzugefügt am 06. June 2009


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In jedem Haushalt verstecken sie sich: die so genannten Stromfresser. Sie verbrauchen tagtäglich viel Strom, ohne dass wir es wirklich registrieren.

Im Bereich der Haushaltsgeräte sind die schlimmsten Stromfresser vor allem die Kühlgeräte. Hier lässt sich mit einem neuen Gerät eine Menge an Strom sparen und der CO2-Ausstoß lässt sich beträchtlich verringern. So kann man gleichzeitig auch noch etwas für die Umwelt tun. Der Standort der Kühlgeräte sollte sich nicht in der Nähe einer Heizanlage befinden. Die besten Geräte dieser Gattung erkennt man an der Energieeffizienzklasse A++. Die Anschaffung eines solchen Gerätes amortisiert sich übrigens innerhalb kürzester Zeit durch die großen Stromeinsparungen.

Große Stromfresser sind auch Waschmaschinen und Wäschetrockner. Hier summiert sich der Verbrauch im Laufe eines Jahres auf eine beträchtliche Summe. Auch Fernseher, Satelliten-Receiver, Computer und HiFi-Anlagen verbrauchen besonders im Standby-Modus unnötig Strom. Eine Vielzahl dieser Geräte verbraucht auch im ausgeschalteten Modus eine beachtliche Menge an Strom, da die integrierten Trafos unter Strom stehen und auch Wärme entwickeln. Hier ist es gewöhnlich sinnvoll, wenn man eine Steckerleiste einsetzt, die man ein- und ausschalten kann. So kann man ein Gerät komplett ausschalten, wenn es nicht benötigt wird, anstatt es im Standby-Modus weiter zu betreiben. Diese Vorgehensweise kann pro Gerät zwischen 5 und 20 Euro Ersparnis im Jahr bedeuten.

Auch die Umwälzpumpen in Heizungen können erhebliche Stromfresser sein. Bei einem Gespräch mit seinem Monteur sollte man diesen auf Hocheffizienzpumpen zum Stromsparen ansprechen. Wer sein Handy oder sein Laptop immer am Ladegerät hängen hat, verbraucht ebenfalls Strom, auch wenn der Akku bereits voll aufgeladen wurde. Deshalb nach jedem erfolgtem Ladevorgang den Stecker des Ladegerätes ziehen.

Glühbirnen sollten jeweils durch eine Energiesparlampe ersetzt werden. Selbst beim Kochen lässt sich Strom sparen. Beim Erhitzen von Flüssigkeiten und Speisen sollte man den Topf immer mit dem Deckel verschließen. Die Ersparnis kann bis zu 30 Euro pro Jahr ausmachen. Beim Backen mit Umluft spart man im Gegensatz zum Backen mit Ober- oder Unterhitze ungefähr 30 Prozent an Strom ein. Elektrizität vergeudet man auch, indem man den Backofen recht lange vorheizt. Wer seine Wäsche sauber haben möchte, erreicht dies auch mit Waschtemperaturen von 30, 40 oder 60 Grad. Kochwäsche ist ein enormer Stromfresser und kostet ca. 20 Euro zusätzlich pro Jahr.

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