Sparen mit einer Regenwassernutzungsanlage

© JulienneVermicelli / Pixelio

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Sparen mit einer Regenwassernutzungsanlage

Hinzugefügt am 13. January 2010


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Die stetig ansteigenden Kosten für Brauch- und Abwasser sorgen dafür, dass sich durch Regenwassernutzungsanlagen mehr und mehr Kosten einsparen lassen. Je nach Art und Umfang solch einer Anlage lassen sich bis zu 50 Prozent der entstehenden Kosten für Brauchwasser und Entsorgung einsparen. Die größte Ersparnis wird aufgrund der hohen Kosten in der Abwasserentsorgung erzielt. Die Mengen an Wasser, die durch eine Regenwassernutzungsanlage in den häuslichen Gebrauch gelangen, werden bei der Abrechnung für Abwasser nicht mit berechnet. Daher kann man auf diese Art und Weise immense Kosten einsparen.

Waschen und WC-Spülung mit der Regenwassernutzungsanlage

Bei einer Regenwassernutzungsanlage, in der das Wasser vorgefiltert wird, kann dieses Wasser auch zum Betreiben der Waschmaschine genutzt werden. Hier wird das Wasser zunächst in einer Zisterne gesammelt und anschließend aus dieser über einen Filter in das Haus geleitet. Hier kann das Wasser dann zum Beispiel als Kaltwasser der Waschmaschine zugeleitet werden. Ein besonderer Vorteil ist dabei, dass dieses Wasser kalkarm ist, denn als Niederschlagswasser ist es ähnlich wie destilliertes Wasser beschaffen. Darüber hinaus lässt sich das Wasser aus der Regenwassernutzungsanlage für die WC-Spülung nutzen.

WC-Spülung ohne schlechtes Gewissen

Häufig werden beim WC die Spartasten genutzt. Dies bringt bereits eine gewisse Ersparnis  Nutzt man jedoch eine Regenwassernutzungsanlage, um das Wasser für das WC zur Verfügung zu stellen, lassen sich noch mehr Kosten einsparen. Die Kosten, die für den Einbau und den Betrieb einer Regenwassernutzungsanlage entstehen, amortisieren sich in kürzester Zeit. Allerdings lässt sich eine Regenwassernutzungsanlage nicht in jeder Wohnung oder in jedem Haus nutzen.

Maßgeblich ist, dass sich der Wasserkreislauf unterteilen lässt. Bei unterkellerten Häusern oder Wohnungen, in denen die Zuleitungen offen liegen, ist dies mit weniger Aufwand verbunden als bei komplett unter Putz verlegten Leitungen. Hier muss zunächst die neue Zuleitung für das Regenwasser verlegt werden, da die Verknüpfungen zu den einzelnen Anschlüssen meist nicht mehr bekannt sind und auch augenscheinlich nicht zu erkennen sind.

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