Tipps für den günstigen Lebensmitteleinkauf

Hinzugefügt am 06. Juni 2009


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Die Preise für Lebensmittel steigen in den letzten Jahren immer stärker an. Deshalb ist die Jagd nach Schnäppchen und Sonderangeboten längst eröffnet. Doch worauf soll man achten, damit das Schnäppchen auch wirklich ein Schnäppchen ist? Nicht alle Artikel, die als Sonderangebot ausgewiesen sind, sind wirkliche Sonderangebote. Gerade die verschiedenen Größenangebote ein und desselben Artikels zeigen, in wie weit es sich um ein Angebot handelt. Am besten ist es, wenn man alle Artikel auf einen Kilopreis hochrechnet. Denn so stellt man fest, welches Angebot auch ein wirklich preiswertes Angebot ist. So wirbt der Einzelhandel oft mit Produkten, die bei 500 g einen Schnäppchenpreis von 1,99 Euro haben, während der normale Kilopreis bei 3,79 Euro liegt. Hier ist eindeutig der normale Preis günstiger als das Angebot.

Nur wer rechnet, kann preiswert Lebensmittel einkaufen. So sind die Artikel bei einem Discounter wesentlich günstiger als wenn man sie in einem Fachgeschäft kauft. Auch spielen Marken eine Rolle. Wenn ein Produzent von Fischkonserven noch Produktionskapazitäten frei hat, werden die mit Produkten für Discounter ausgefüllt. Diese Erzeugnisse bezeichnet man auch als No-Name-Produkte. Unter diesem Begriff werden die überproduzierten Artikel zusammengefasst. Es gibt sogar Listen im Internet, aus denen hervorgeht, welcher Produzent für welchen Discounter produziert und wie der Discoutername lautet. Aus der Überschussproduktion gehen erheblich viele Artikel hervor, die dann besonders günstig für Billiganbieter sind. Der Inhalt und die Qualität des Produkts sind dieselben, aber der Name und insbesondere der Preis sind anders.

Wer beim Einkauf genauer hinsieht, wird feststellen, dass die preiswerteren Lebensmittel immer ganz unten im Regal stehen. Das erklärt sich psychologisch, denn die oftmals teuren Artikel stehen auf Blickhöhe; dort, wo der Kunde zuerst hinschaut. Auch sollte man bei Sonderposten aufpassen, denn es sind zum Teil Sondergrößen, die extra für ein Schnäppchen produziert wurden. Bei genauer Rechnung stellt man fest, dass die Sonderposten überhaupt nicht preiswert sind, sondern oftmals teurerer. Wer preiswert einkaufen möchte, kann dies auch auf dem Markt tun. So sind Obst und Gemüse gerade an Samstagen in der Mittagszeit günstiger, da die meisten Märkte am frühen Nachmittag schließen. Dann bieten die Verkäufer meistens ihre Waren billiger an, weil sie sich bis Montag nicht mehr halten und somit auch nicht mehr verkauft werden können.

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