Wege, um das Rauchen aufzugeben
Hinzugefügt am 13. January 2010





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Derjenige, der das Rauchen aufgeben möchte, steht als Erstes vor dem Problem, sich für einen Weg zu entscheiden. Entweder kann er sich hypnotisieren lassen, auf die altbewährten Nikotinpflaster zurückgreifen oder sich für eine ganz andere Methode entscheiden. Eines ist aber bei jeder Methode wichtig: Der Wille sollte stark genug sein, um nach einer Entwöhnung nicht wieder mit dem Rauchen zu beginnen.
Nicht mehr rauchen durch Hypnose
Bei der Hypnose wird versucht, auf das Unterbewusstsein Einfluss zu nehmen und damit den Wunsch nach einer Zigarette zu unterdrücken. Nicht jeder Mensch kann hypnotisiert werden. Wenn sich derjenige gegen die Hypnose sträubt, dann kann diese Methode, das Rauchen aufzugeben, nicht wirken. Nach der Hypnose ist die Rückfallquote bei den Personen, die zum Nichtraucher werden wollten, verhältnismäßig hoch. Wenn die Hypnose keine dauerhafte Wirkung zeigt, empfiehlt es sich, die Behandlung eventuell zu wiederholen, um den Erfolg des Nichtrauchens genießen zu können. Bei einigen Personen kann es dennoch vorkommen, dass sie mit dieser Methode keinen Erfolg erzielen.
Rauchfrei durch Akupunktur
Bei der Akupunktur werden einige Nadeln gesetzt, die dazu führen sollen, dass die Zigaretten nicht mehr schmecken. Damit diese Methode wirkt, reicht meist eine Sitzung nicht aus. Auf dem Weg zum erfolgreichen Nichtraucher sollten daher mehrere Sitzungen eingeplant werden. Um die körperlichen und psychischen Begleitsymptome auf dem Weg zum Nichtraucher positiv zu beeinflussen, kann Akupunktur ebenfalls eingesetzt werden.
Mit Nikotinpflastern der Sucht entkommen
Nikotinpflaster sind eine weitere Möglichkeit, sich das Rauchen nach und nach abzugewöhnen. Hier wird dem Körper Nikotin zugeführt, damit das körperliche Verlangen nach Nikotin zunächst befriedigt ist, ohne eine Zigarette zu rauchen. Die Dosis an Nikotin wird dabei fortlaufend reduziert, bis der Körper absolut kein Nikotin mehr benötigt. Einzig die Gewohnheit, die Zigarette in die Hand zu nehmen und sie rauchen zu wollen, kann mit diesem Pflaster nicht gestoppt werden. Dazu bieten allerdings einige Hersteller weitere Hilfsmittel an.
Unter anderem gibt es Hilfsmittel wie Plastikröhrchen, die man statt der Zigarette in den Mund nehmen kann. So wird das psychische Verlangen nach der Zigarette bekämpft. Ob die Raucherentwöhnung mithilfe der Nikotinpflaster funktioniert, ist von der jeweiligen Person abhängig. Nur wenn der eigene Wille zum Nichtrauchen ausreichend stark ist, kann man wirklich mit dem Rauchen aufhören. Es empfiehlt sich daher, zusätzlich eine Nichtrauchergruppe aufzusuchen. In diesen Gruppen unterstützen sich die Mitglieder gegenseitig auf dem Weg zum Nichtraucher. Diese psychische Hilfe sorgt dafür, dass die Quote derer, die mit dem Rauchen aufgehört haben, steigt.
Nikotinkaugummi und Inhaler helfen
Nikotinkaugummi und Inhaler sind zwei Hilfsmittel, um das Rauchen aufzugeben. Bei Nikotinkaugummi kommen zwei Komponenten zum Tragen. Zum einen wird durch den Kaugummi Nikotin an den Körper abgegeben, zum anderen sorgt der Kaugummi dafür, dass kein Verlangen mehr danach besteht, eine Zigarette in die Hand zu nehmen oder die aufsteigende Nervosität zu bekämpfen. Bei den Inhalern ist alles in einer Lösung zusammengefasst. Zum einen wird die Nikotinabgabe geregelt und zum anderen wird die immer wieder auftretende Nervosität bekämpft.
